Sommertraining Area 47

von Danja Haslacher

Sommertraining Area 47

Im Ötztal angekommen, versuchte ich einmal einen Überblick über das ganze Areal zu bekommen. Hier war alles kompakt an einer Location vereint. Die Water-AREA mit 20.000m²: ein Badesee mit Wasserrutschen, einem Sprungturm und Waterslide Park (für Blobbing oder anderes)

Am ersten Tag ging`s um 9 Uhr los, hier war als erstes ein Rafting auf dem Inn geplant. Wir wurden mit einem Bus einige KM bachaufwärts gefahren, hier war Start der Rafting Tour. Wir füllten 2 Boote mit dem Team, zuerst bekamen wir noch eine kurze Einschulung und dann ging`s los. Ich hatte meine Prothese halbwegs Wassertauglich gemacht, sie sollte ja nicht nass werden. Nach dem Start der Tour sprangen einige von uns kurz ins Wasser, ich natürlich dabei, wollte ja wissen wie sich 6-7 Grad mit Anzug so anfühlen. Das Wetter war perfekt, es war nicht so warm, aber das war auch nicht so wichtig. Wir bespritzten und bekämpften uns immer, wir hatten Riesen Spaß bei dem Ganzen Spaß.

… bis ein Teamkollege aus dem Nachbarboot mich und einen Kollegen ins Wasser schmeißen wollte und uns Rücklings ins Wasser zog. Ich landete im Wasser, und wurde hinuntergedrückt. Als er endlich los lies war ich gänzlich Orientierungslos und hatte mir schon die Finger am Bachboden zerkratzt. Es dauerte bis ich im Stockfinstern die Orientierung wiederfand und auftauchen wollte. Doch hier stieß ich mit dem Kopf am Boot an. Panik und keine Luft mehr, versuchte ich mich am Boot entlang zu tasten. Bis ich Schlussendlich auftauchte dauerte es unheimlich lange, es war schon ein Guide von uns ins Wasser gesprungen, da ich als einzige nicht mehr aufzufinden war. Den Rest der Tour die gesamt über eine Stunde dauerte war ich dann leicht geschockt, das ganze hatte mich ziemlich nachdenklich gemacht. Wäre ich nicht so eine Routinierte Schwimmerin, hätte das ganze anders ausgehen können.

Den Nachmittag verbrachten wir dann im Badeareal, mit Springen und Rutschen oder einfach nur ein bisschen Schwimmen gingen wird den Rest des Tages etwas gemütlicher an.

Am nächsten und letzten Tag war der Hochseilgarten der Climbing AREA geplant, hier balancierten wir in 27 Meter Höhe herum. Von unten sah es sehr gut aus, man hatte die ganzen Befestigungen unterhalb einer Brücke stationiert. Anschließend gingen wir zum  350 Meter lange „Flying Fox“ hier sah man das Gesamte Areal  aus der Vogelperspektive. Der „Mega-Swing“ war als Abschluss geplant, es kostete einige Überwindung hinunterzuspringen.  Manche von uns brauchten länger, ich versuchte nicht lange darüber nachzudenken und trat einfach ins Leere hinaus.  Ein Geiles Gefühl der Feie Fall und dann mit dem Seil unter der Brücke hin und herzuschaukeln.

Ein spannendes  Sommertraining, das Gott sei Dank gut ausgegangen ist. Ich ging noch eine Runde Baden, und genoss den noch Wunderschönen Tag in dieser lässigen Anlage.

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